Selbstwirksamkeit (Überzeugung) 1/3

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„7 echte Resilienzfaktoren“ streiten sich mit „falschen“ 7 Säulen: „Wer sind die wahrsten im ganzen Land“. Mich erinnert das an die Zeit meines Studiums, wo auch jede Richtung beanspruchte, den Stein der Weisen nun gefunden zu haben – wie quälend! Nun gut, Profilieren gehört zum Marketing. Vielleicht entspringt das ja auch einer starken Selbstwirksamkeitsüberzeugung . Aber auch der Nutzen für den Resilienz-suchenden Leser ist doch mindestens 1 zentraler Mark(eting)fokus – und ob diese Diskussion so nährend für ihn ist?

Dank an Petra Weber vom Coachingzentrum Heidelberg, die die Faktoren/Säulen nebeneinander gelegt hat und zu ganz anwendungsorientierten konstruktiven Schlussfolgerungen kommt: Was braucht der Mensch wofür und wann? Was hat Bedeutung für unseren Kunden! Mit unserem Programm „Resilienz 4×4“ fokussieren wir seine relevanten Handlungsfelder und bringen so die wichtigen Faktoren mit dem beruflichen und privaten Alltagsanforderungen zusammen.

Heute aber mal was ganz Praktisches – konkret!

Einer der zentralen Faktoren von Resilienz ist die „Selbstwirksamkeitsüberzeugung“ oder „Selbstwirksamkeitserwartung“. Nun kann man darüber lange sprechen, ähnliche Begriffe neuerschaffen und Forschungen zitieren, aber wie erreicht man eine Überzeugung, das Gewünschte bewirken zu können, bei sich selbst und anderen? Nicht wissen, was es ist, sondern es wirklich spüren – wie fühlt sich dieser Kick an? Unters Kopfkissen legen? Als Mantra ganztägig vor sich hin flüstern? Taubenfüttern o.ä. als actionlearning? – ah, dazu fällt mir ein Witz ein mit den beiden Helmuts: Schmidt und Kohl – gekürzt:

  • H1 bringt seinem Hund das Apportieren bei.
  • H2 (fasziniert): Was machst Du da?
  • H1 (süffisant): Ich experimentiere, wie ein höher intelligentes Lebewesen einem weniger Intelligenten seinen Willen aufzwingt.
  • H2 (beeindruck): Interessant! – Zuhause angekommen setzt sich H2 vor’s Aquarium. 10 Minuten später trifft seine Frau (auch H) ihn dort stumm sitzend an – vis a vis mit einem Fisch – mit sich langsam öffnenden und schließenden Lippen.

Ein zweifaches „Rate mal, wer“ zeigt nun die Pointen.

Ganz ernst: hier ein Tipp, wie Sie Ihre Selbstwirksamkeitserwartung steigern, ganz elementar – zugleich der Resilienz-Tipp der Woche:

  • Wenn Sie Ihren Arbeitstag planen, vergeben Sie Prioritäten zu den anstehenden Aufgaben. Nun ordnen Sie Zeiten zu jeder vorrangigen Aufgabe. Jetzt kommt’s: nicht als Zeit, die Sie wohl brauchen werden, sondern als maximale Zeit, die Sie sich morgen dafür zur Verfügung stellen.

Das ist zwar nicht alles zu diesem R-Faktor, aber Sie werden einen Unterschied spüren. Machen Sie es also einfach mal – verlassen Sie die intellektuelle Ebene, lassen Sie auf sich wirken, was dann geschieht, bevor sie die Erklärung erhalten, warum das so ist!

„Und nächste Woche verraten wir Ihnen die Auflösung des Knotens“.

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